Sonntag, 6. Oktober 2013

Green Island

Und wieder ist eine Woche im schönen Taiwan verstrichen.

Diesen Freitag wollten wir nach Lyudao aufbrechen...auch bekannt als Green Island, eine Insel im Osten von Taiwan. Also direkt im großen Pazifik.

Deshalb sind wir mit samt den Österreichern und Juliana aufgebrochen. Als erstes stand eine 3,5 stündige Zugfahrt nach Taitung an, der größten Stadt an der Ostküste. Da ich den Großteil der Fahrt geschlafen habe, kann ich nicht mal sagen ob die Landschaft atemberaubend war oder nicht ^^

Als wir dann in Taitung angekommen sind und haben uns ein Taxi zum Hafen geholt. Zugegeben, das Leben ist um einiges leichter wenn man eine Taiwanerin bei der Reise dabei hat. Danke Fabi ;-)

Hier noch ein Bild von einer Fähre mit der wir die Überfahrt bestritten haben
Allerdings war es nicht direkt diese Fähre, mit der wir gefahren sind. Unsere sah nicht ganz so schön aus ;-)

So hier mal ein Bild aus dem Internet, damit ihr seht, wo Green Island so grob liegt ;-)

Wie man auf dem Bild erkennen kann, ist sie ein Stück weit vom "Festland", wenn man Taiwan so nennen kann, entfernt. Die Fährenfahrt hat ca. 1h gedauert.

Ich als alter Achterbahnfahrer hatte allerdings keine Bedenken zwecks Seekrankheit. Was soll das bisschen Geschaukel schon ausmachen :-P

Wir haben uns dann in eine Liegeecke gelegt und haben auf den Start gewartet.

Die ersten paar Minuten waren auch noch ganz ruhig und human. Aber als wir dann so 10 min auf hoher See waren, begann plötzlich die See etwas rauher zu werden.

Nach kurzer Zeit war der Seegang so stark, das man kaum noch laufen konnte. Trotzdem sind ein paar von uns nach vorne gelaufen, um den Wellenganz zu begutachten. Und ich muss sagen...Holla die Waldfee...da gings richtig ab auf dem Pazifik. Da ist ein Wellenbad ein Scheiß dagegen. Und selbst der Katamaran geriet ordentlich ins Wanken. Ich möchte gar nicht wissen, was mit einem herkömmlichen Rumpf abgegangen wäre.

Und so nach 20 min ging dann der "große Spaß" los. Ich weiß, momentan ist Oktoberfest in Deutschland, aber ich glaub auf dem Schiff wurde mehr gekotzt ^^
Einige von uns konnten dem Gruppenzwang der restlichen Schiffsinsassen nicht wiederstehen und fingen auch an, fröhlich die Beutel zu füllen.

Da ich ja gedacht habe das ich eh nicht seekrank werde, hab ich mir natürlich eifrig den Wellengang durchs Fenster angesehen. Mächtig großer Fehler!!!!

Denn man Augen und meine vestibulare Wahrnehmung liefen scheinbar nicht mehr ganz synchron, was extreme Übelkeit bei mir zur Folge hatte. Ich bin also schnell zurück zu den anderen gekrabbelt, habe mich hingelegt, die Augen zu gemacht und mich auf meine Atmung konzentriert. Und wenn man die ganze Zeit die anderen Leute hört, wie sie gerade ihr Essen über das LIFO-Prinzip wieder ausscheiden, macht es die Sache nicht gerade leichter sich zu konzentrieren.

Ich weiß, manche beschweren sich immer, das ich zu viel schreibe und zu wenig Fotos reinstelle. Aber diesmal werdet ihr mir dafür dankbar sein :-P

Mir ging es so schlecht, das ich nicht mal mit anderen Leuten reden konnte, geschweige denn die Augen aufmachen konnte. Sowas hab ich echt noch nicht erlebt. Gott sei dank sind wir dann nach gefühlten 3h endlich angekommen. Dann noch schnell Roller geliehen und ab zum Hostel. Fabi und Juliana spalteten sich dann von uns ab, da sie ein WE zu zweit auf der Insel verbringen wollten.

Nach kurzem Aufenthalt im Hostel ging es dann per Roller ab an der Küste entlang. Unser Hostel lag an der nördlichen Küste. Und wir sind dann Richtung Süden gefahren, zu dem Strand, der auf dem unteren linken Bild zu sehen ist.


Hier sind wir bereits am Strand. Und die Berge sind komplett zugewachsen, was richtig idyllisch aussieht. Der Blick aufs Meer während der Rollerfahrt war der absolute Wahnsinn, links waren die Berge und rechts das Meer.....ein Traum!


Da hier die Wellen echt richtig schön groß waren (ja man sieht es nicht ganz so ^^) sind Markus, Philipp und ich ins Meer. Dummerweise war der Meerboden voller spitzer Felsen. Und die Wellen haben uns teilweise voll auf die Felsen gespült, da das Meer sehr seicht war.


So sieht das dann aus wenn man aus dem Meer steigt. Offiziell waren es natürlich wilde Haie, mit denen ich um Leben und Tod gekämpft habe. Die Jungfrau in Nöten, die ich vor den wilden Bestien gerettet habe, hatte leider noch einen wichtigen Termin und konnte daher kein Foto mehr mit mir machen.

So....nachdem ich dann ein paar Bildchen vom tollen Meer gemacht hatte, sind wir die Straße noch weiter gefahren, da es auf der Insel noch eine ganz besondere Attraktion gibt. Und zwar Salzwasserhotsprings. Die sind seltener als gedacht. Auf der Welt soll es nur 3 Stück geben und einer davon ist in Green Island.



Die Hotsprings waren an der südlichen Ostküste und dort kamen ganz andere Kaliber von Wellen an. Leider konnte ich nicht näher an den Strand und der Wind war sehr heftig, so das ich keine wirklich tollen Bilder habe. Aber ich schätze mal auf Wellen die so 4-5m hoch waren.

Bevor wir allerdings in die heißen Quellen sind, sind wir noch auf einen kleinen Berg hoch, der direkt neben dran war. Da es bald dunkel wurde.

 Wie Sophias Frisur hier schön demonstriert, war auf dem Berg richtig kräftiger Wind zu spüren. Er war so stark, das es kaum möglich war den Foto so zu halten, das die Bilder nicht verwackeln.

Man konnte sich sogar minimal in den Wind legen, so stark wehte er dort oben. Was leider zu jeder Menge verschwommener Bilder führte -.-

Hier ein Foto von den Hotsprings aus dem Internet, da es leider zu dunkel war um ein vernünftiges Bild zu machen.

Als wir dann ein paar Stunden in den Quellen waren, fuhren wir zurück. Auf dem Rückweg hielten wir noch an, um etwas zu essen

Lecker BBQ....yum yum yum :-) Man konnte sogar einen ganzen Fisch grillen. Und ich muss sagen, der war richtig lecker.

Abends sind wir dann noch zum 7eleven um uns ein paar Bierchen zu kaufen und das Meer bei Nacht zu genießen. Ich hätte allerdings keinen Wodka trinken sollen. Das sollte sich noch rächen.

Als nach 5h Schlaf, um 9 Uhr mein Handy plötzlich klingelte und Fabian am andere Ende zu mir sprach, teilte er mir mit, das ein Taifun von Osten kommt und die Fähren für Sonntag gecancelled werden, da die See zu rauh wird.


Hier ist ein Satellitenbild von vorhin, das zeigt wie FITOW die Nordküste streift. Und sein Kumpel DANSAS treibt sich auch noch auf dem Pazifik rum. Lauf Wettervorhersage wird er allerdings Japan treffen.


Die letzte Fähre sollte um 11:30 Uhr fahren. Also entschieden wir, das wir einen Tag früher aufbrechen, da wir nicht wussten, ob wir noch länger auf der Insel festsitzen würden. Denn wir wollen am Mittwoch nach Taipei fahren, um dort bis Samstag zu bleiben.

Man so langsam gehen mir diese Taifune auf den Wecker. Die versauen mir regelmäßig das Wochenende -.-

Zwar war die See, viel ruhig als auf der Hinfahrt, doch ging es mir trotzdem auf der Fahrt alles andere als gut.....dämlicher Wodka. Warum lass ich mich auch immer zu so was hinreißen?! -.-

Naja....ich hab es ohne Auswürfe überstanden, auch wenn es nicht gerade angenehm war.

Nun waren wir wieder in Taitung....so und was nun?! Wir entschieden dann zu einem anderen Thermalbad zu gehen und dort die Zeit zu vertreiben.

Am Abend sind wir dann wieder nach Kaohsiung zurück gefahren. Fabian und Juliana sind übrigens auf der Insel geblieben und werden erst morgen ankommen.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Ente, Ente, Ente, Ente, Ente, Ente, Ente, Ente......

New Week, new story.

Am Freitag fuhren wir mit unseren Rollern zum Hafen von Kaohsiung, denn dort ist ein paar Wochen lang etwas anzutreffen, das die Taiwaner in helle Begeisterung versetzt. Wen interessiert schon der Papst.....wenn die B.Duck im Hafen schwimmt. Jaaaaa ihr habt richtig gehört, die B.Duck ist im Hafen und wir hatten das einmalige Vergnügen, diese live und in voller Pracht zu sehen. Dort sind jeden Tag tausende von Taiwanern um ein Foto von der riesigen Gummi-Ente zu machen. Die ist hier voll der Hype.


Die 18 m hohe Ente war auch am Abend, als wir eintrafen, nicht alleine ^^ Jeder dort hat ein paar Fotos von der Ente gemacht. Warum nun alle so verrückt auf die Riesen-Plansche-Ente sind, weiß ich auch nicht....ist halt so. Wie würde Obelix sagen: Die spinnen, diese Asiaten.

Am Samstag sind wir dann mit den Rollern ca. 1h lang Richtung Osten gefahren um einen Tempel anzuschauen. Und ich muss sagen, das sich die Fahrt wirklich gelohnt hat. Denn im Gegensatz zu der Ente, fand ich den Tempel wirklich beeindruckend.

Aber da nun mal Bilder mehr als tausend Worte sagen....überzeugt euch ruhig selbst ;-)


Hier sieht man einmal wie groß die Tempelanlage ist.

Hier ist der Eingang zum Gelände zu sehen. Auf der oberen Karte ist es das Gebäude nach der Grünfläche mit dem roten Rand


Jaaaa....bis zur Buddhastatur ist es ein Stück zu laufen ^^

 Hier ein Bild nach ca. einem Drittel des Weges


 Fast angekommen....nur noch ein paar Schritte zur Erleuchtung ^^

Hier mal eine 270° Panoramaaufnahme. Zugegeben...es schaut etwas strange aus

Hier sieht man mal, wie groß der Eingang des Gebäudes ist


Das hätte ich nicht schnitzen wollen ;-)


Näher sind wir leider nicht mehr an die riesige Buddhastatur rangekommen.

Als wir die riesige Tempelanlage besichtigt hatten, hatten wir aber noch lange nicht genug.
Also sind wir mit einem Shuttletransfer gleich weiter zum nächsten Tempel gefahren, der nur wenige 100 Meter entfernt war.

Der Tempel war allerdings schon etwas älter als die sehr neu wirkende Tempelanlage



Man bekommt halt kein gescheites Bild ohne diese Typen hin ^^ Die sind fast so schlimm wie diese Asiaten, die einfach
vor die Linse laufen :-P




Das Innere des alten Tempels war sehr zeremoniell ausgelegt. So sehr, das wir nach den Bildern die ihr hier seht, aufgefordert wurden, das Fotografieren bitte zu unterlassen. Hoppla ^^ 


 Das diese Seite irgendwie Probleme macht und keine 3 Bilder nebeneinander darstellen will, gibt es halt nur 2 Bilder von dem wunderschönen Garten, der außerhalb des Tempels angelegt wurde ^^


High Five Budda. Wenn man ihn kennt, ist er eigtentlich voll der coole Typ ;-)

Ich hoffe diejenigen, denen es sonst immer zu viel Text ist, sind jetzt auch befriedigt ^^

Donnerstag, 26. September 2013

Usagi, der Supertaifun, trifft auf Kaohsiung

In den Nachrichten wurde Usagi als stärkster Sturm im Jahre 2013 angekündigt. Doch was der Wetterdienst vorhersagt, ist ja schon lange fragewürdig.

Laut Wetterdienst sollte Usagi in Kaohsiung am 21.09.2013 frühs um 4 Uhr eintreffen. Also blieb ich nachts extra wach um das Spektakel zu sehen. Als ich morgens dann um 9 Uhr aus dem Fenster sah, war immer noch nichts zu sehen. Der Wetterbericht hatte dann die Ankunft schon auf Nachmittag geändert. Doch Nachmittags kam immer noch kein Sturm. Obwohl laut Satellitenbild der Sturm deutlich um halb Taiwan zu sehen war (Kaohsiung eingeschlossen). Um ca. 12 Uhr hat Usagi Kenting getroffen und dort massive Wellen, Regen und enormen Wind mit sich gebracht und hat laut Video auch so einiges zerstört.

Dann wurde irgendwann die Ankunft für Kaohsiung auf Abend gesetzt. Aber als Abends immer noch nicht mal ansatzweise etwas wie ein Sturm zu erkennen war, haben Philipp, Fabian und Markus beschlossen mit den anderen Österreichern in eine Disco zu gehen. Ich bin allerdings daheim geblieben, da ich nicht Usagi verpassen wollte.

Das Ende vom Lied.....nachts um 4.00 Uhr kam dann "Usagi - der Supertaifun" oder wie wir es in Deutschland nennen würden: Ein Sommergewitter! Ok Spaß bei Seite....denn als er auf China getroffen ist sind mehrere Menschen gestorben, also war er wohl dort schon ziemlich stark, nur in Kaohsiung kam leider nichts mehr an.


Wie man hier sieht, gab es zwar etwas stärkeren Wind und es hat auch etwas geregnet, aber stärker als bei uns war das auch nicht.

Das liegt wohl an der Topographie von Taiwan. Denn Kaohsiung liegt an der Westküste. Und zwischen Ost- und Westküste erstreckt sich ein hohes Gebirge. Deshalb hat sich der Sturm so verzögert und extrem abgeschwächt.

Das Gute daran war, das das BBQ, zu dem wir bei Daniel eingeladen waren, wie geplant stattfinden konnte. Allerdings ging es schon um 15 Uhr los und uns wurde auch gleich Bier angeboten. Und ich als netter Gast, schlage ja kein Bier aus wenn sie mir schon eines anbieten, das gebietet ja der Anstand ;-)

Während ihr in Deutschland der CSU/CDU fast die Alleinherrschaft ermöglicht habt, haben wir ein nettes BBQ mit viel Fleisch und Bier gehabt ;-)

Da ich es leider versäumt habe, Bilder an diesem Abend zu machen, habe ich mal ein Bild von einer taiwanesischen Freundin aus Facebook genommen ;-)

Daniel, der Gastgeber, trieb mich ganz schon in den Alkohol, da er fast bei jedem Bier des wir tranken "hotala" rief, was so viel heißt wie "auf Ex". Aber wie jeder Abend mit Daniel & Co. war dieser hier auch wieder einsame Spitze :-)

In der dieser Woche entdeckten wir wieder mal ein Steakrestaurant. Und das Beste....es ist quasi direkt vor unser Haustür. Wir müssen einfach nur die Straße entlang fahren.

Das Essen ist dort wirklich lecker und die Preise hier sind einsame Spitze.


Das hier ist ein Schweinfleisch mit Nudel und einem Ei. Und diese Portion kostet umgerechnet 2 €

Und dieses Rindersteak kostet 3,50 €. Zu jedem Gericht gibt es noch eine Maissuppe und als Nachspeise ein warmes Bällchen mit Buttervanillefüllung. Deshalb sind wir auch schon 2x in dieser Woche dort gewesen ^^

Dienstag Abend haben wir dann noch eine Präsentation über unsere Hochschule fertig machen müssen, die wir am Donnerstag um 12 Uhr halten sollten. Da manche dabei wesentlich mehr gemacht haben als andere, musste ich immerhin schon mal nicht mehr vortragen ^^

Übrigens verstehen sich Philipp und Fabian von Tag zu Tag besser ;-)



Am Mittwoch waren wir dann bei Juliana auf Geburtstag eingeladen. Wir sind dann in eine Karaokebar die sich dadrauf spezialisiert hat. Es war ein mehrstöckiges Gebäude mit lauter separat abgetrennten kleinen Räumen, wo Gruppen für sich Karaoke singen konnten. 

Davor waren wir allerdings noch Essen. Wir entdeckten ein amerikanisches Restaurant namens "Feed Me". Sophia, Jan und Fabian haben sich dort einen Supersize-Burger bestellt. Philipp wollte lieber mehrere kleine Sachen zum Ausprobieren und ich mag ja keine Burger, also hab ich mir ein Chickensteak bestellt.

Wie man an Sophias Hand sehen kann, wird der Supersize-Burger seinen Namen gerecht.
Ich glaube im Nachhinein hätte sich Philipp auch lieber einen Supersize-Burger bestellt ;-)


Zum Glück gab es auch englische Songtexte, allerdings vermisste ich da teilweise sehr bekannte Lieder und wiederum kannte ich zwar oft den Sänger, aber nicht den Song. Vielleicht sind in Asien ja andere Lieder bekannter als bei uns ^^
Manchmal haben allerdings die Taiwaner einfach irgendwelche Lieder eingegeben und uns dann des Mikro weitergereicht. So kam es wie es kommen musste. Ich habe von Céline Dion - My heart will go on gesungen.

Und ich muss sagen, so manchen kamen wirklich die Tränen, ich hab es mit eigenen Augen gesehen, kurz bevor sie mit den Händen an den Ohren den Raum verlassen haben.

Am Donnerstag sind wir dann um 12 Uhr zu dieser Veranstaltung gegangen, wo wir unsere Hochschule vorstellen sollten. Doch zuvor haben noch die Taiwaner, die das letzte Semester in Deutschland waren, eine Präsentation über ihren Besuch in Deutschland und der Welt (da sie ca. in jedem europäischen Land waren) gehalten....aber auf Chinesisch. So wussten wir natürlich nicht was sie schon erzählt haben und was nicht -.-

Als wir dann dran kamen und Fabian etwas lustlos unsere FH vorgestellt hat, wunderten wir uns im Publikum nicht schlecht, als er Deutschland mit seinen 80,3 Mio. Einwohner vorstellte und es dabei mit Taiwan verglich, das laut seiner Aussage ja viel mehr Einwohner hat als Deutschland. 
Bei so manchen Taiwaner kam da ein leichtes Schmunzeln über die Lippen ^^


Aber im Grunde war die ganze Veranstaltung für uns eine riesen Zeitverschwendung. Wir saßen dort knapp 2h fest und hörten nur irgendwelche chinesischen Worte. Lediglich für Fabian hat sich der Auftritt gelohnt, da ihm nach dem Verlassen des Gebäudes noch ca. 7-8 Mädels wie verrückt gewunken haben und laut "Bye" gerufen haben ;-)

Abends haben wir uns dann noch mit ein paar Taiwanern zum Basketball verabredet, die Markus kannte. Doch trotz der mittlerweile angebrochenen Nacht ist es ja immernoch 28°C warm und zu allem Überfluss hatte es davor noch leicht geregnet.
Durch die hohe Temperatur, wurde es dann extrem schwül, was uns den Schweiß aus den Poren gedrückt hat. Und die Tatsache, dass das Gewinnerteam weiterspielt und gegen ein neues Team spielen muss, machte es nicht gerade leichter, da wir oft 2-3 Spiele in Folge gewonnen haben :-)
Denn wir durften zu viert spielen, da wir Sophia dabei hatten. Tja...blöd für die gegenerischen Teams, dass Sophia ziemlich gut geworfen hat und viele Körbe eingenetzt hat :-)
Hier sieht man deutlich das wir extrem geschwitzt haben und das schon nach ein paar Spielen. Am Abend war ich dann so ausgepowert, das ich mich nach dem Duschen einfach ins Bett gelegt und nichts mehr gemacht habe.

Freitag, 20. September 2013

Langeweile unter der Woche? Fehlanzeige

Am Montag hatten wir ganz normal Vorlesung. Wir wollten aber vor der Vorlesung in der Mittagspause noch schnell etwas Essen. Also sind wir zum 7eleven in die Uni gegangen. Und mitten drin im Campusgelände, in einem Gebäude lag einfach ein Hund und hat geschlafen ^^


Und das lustigste daran war, das es scheinbar niemanden interessierte. Übrigens war der Hund Foxy, der des öfteren auch bei uns vor dem Wohnheim rumläuft und ziemlich zutraulich ist.

Abends haben uns dann unsere Buddies abgeholt und wir sind erst mit ihnen Essen gegangen und danach dann noch zum Bowling.


Zuerst haben wir Österreich + Taiwan vs. Deutschland gemacht. Aber bereits nach den ersten paar Würfen war klar, das die Teamkonstellation ziemlich unfair war. Fast wie wenn Deutschland gegen Österreich u Taiwan im Fußball spielen würde ;-)

Zugegebenermaßen hatte ich aber auch im ersten Durchgang einen Lauf und erreichte eine stolze Punktzahl von 153 (persönlicher Rekord :-) ) und Fabian hatte auch eine ziemlich hohen Punktestand. Danach lief es eher bescheiden.

Was vllt auf dem Bild auffällig ist; die ganze Bowlingarena war im 60er-Jahre-Style und erschien ziemlich alt. Nichts desto trotz hat es jede Menge Spaß gemacht.

Nach 2 Runden sind wir dann noch zu einem Berg in der Nähe gefahren, von wo aus man die ganze Stadt per Nacht sehen konnte

Am Mittwoch hatten wir eine Verabredung mit Daniel und den restlichen Taiwanern, bei denen wir schon einmal in der ersten Woche zur Hausparty eingeladen waren.

Wir mussten jeder im Vorraus 600 NT$ zahlen, was umgerechnet 15€ sind. Für ein Essen ist das in Taiwan ziemlich viel. Auf den Hinweg sind wir bei den Taiwanern auf den Rollern mitgefahren, da so viel Verkehr war, das es kein Taxi bis nach Nanzih fahren konnte, denn das Moon-Festival stand vor der Tür und alle wollten heim zu ihren Familien.


Das Bild ist nur suboptimal geworden, da es nicht wirklich das Ausmaß des Verkehrs an diesem Tag zeigt. Aber hinten auf einem Roller ein Bild mit dem Handy zu machen, war mir doch etwas zu gefährlich.

Als wir dann dort waren, machte das Restaurant erst nicht so einen tollen Eindruck und ich fragte mich für was ich 15€ gezahlt hatte.

Und als dann das Essen auf den Tisch kam dachte ich nur...oh man ich muss heute die 15€ durchs Trinken wieder reinholen ^^


Aber nachdem der Tisch immer voller wurde und immer mehr Speisen dazu kamen, die mir zusagten, änderte sich ganz schnell meine Meinung.


Auch wenn die Seeschnecken nicht mein Fall waren, war das Essen echt wirklich gut. Und da wir unser Bierkontingent am Abend immer noch nicht aufgebraucht hatten, das in dem Preis mit inbegriffen war, kann man mit Recht behaupten, das das komplette Programm spottbillig war. 

 Für die vielen ähnlichen Bildern kann ich übrigens nichts. Da ich jedes Mal ein Foto machen musste, wenn was Neues auf den Tisch gestellt wurde. So kam ich übrigens zeitweise kaum zum Essen -.-

Hier sieht man von oben links beginnend: Seeschnecken, Wurst, Rind, eine Art Geschnetzeltes, frittierter Tintenfisch und einen süßlich schmeckenden Fisch

Und zum Schluss gabs noch eine Krabbe. Hab eigentlich alles probiert, bis auf die Muscheln und des meiste Zeug war echt richtig gut.



Und da die Sophia un- be- dingt noch ein Trinkspiel machen wollte, haben wir halt noch eins gespielt ;-)


Die Regeln sind simpel: 6 Gläser mit einem Würfel vorne dran mit den Nummern 1-6. Die Zahl die man würfelt muss bei einem leeren Glas gefüllt und bei einem vollen Glas getrunken werden. Wer trinken musste, muss noch mal würfeln, so kann man wenn es dumm läuft auch mal 6 Gläser in Folge trinken.

Später haben wir dann noch Karaoke in dem Restaurant gesungen und es war der absolute .... ähhh....naja, sagen wirs mal so. Dort brauchen wir uns nicht mehr blicken zu lassen ^^ Ich glaub viele wollten sich ihr Trommelfell durchstechen als wir gesungen haben ^^

Als wir dann per Taxi heimgefahren sind, stellte sich heraus, das der Taxipreis ebenfalls in den 600 NT$ mit eingerechnet waren. Es stellte sich dann heraus, dass das Essen lediglich 300 NT$ pro Person gekostet hat. 150 NT$ fürs Taxi und 150 NT$ fürs Bier. Einfach nur Hammer :-D

Fazit: Wieder einmal ein perfekter Abend mit Daniel, Yi Shan und den anderen Taiwanern :-D