Mittwoch, 4. Dezember 2013

日本での大 - Big in Japan Teil 1

Wer hätte gedacht das ich in nächster Zeit mal nach Japan reise? Also ich definitiv nicht ^^

Zunächst mal eine kurze Beschreibung über Tokio:

Tokio ist mit seinen 9 Mio. Einwohnern eine Weltmetropole, die sehr an westliche Städte erinnert. Dazu kommt das Tokio eine sehr saubere Stadt ist, was wohl unter anderem auch daran liegen mag, dass man nur in bestimmten Raucherzonen rauchen darf und es ansonsten in der Öffentlichkeit verboten ist. Witzig ist sowas dann, wenn sich speziell Raucher erfreuen das die Stadt so sauber ist, aber sich in ihrer "Freiheit" dann beschränkt fühlen, wenn sie in solchen Zonen rauchen müssen und es deshalb überhaupt nicht einsehen und es schlichtweg ignorieren -.-

Im Japanischen wurden die Schriftzeichen des Chinesischen teilweise übernommen und manchmal sogar bedeutungsgleich, was es als Chinese oder Taiwaner wohl etwas leichter machen dürfte die Sprache zu lernen. Auch die Aussprache der Zeichen ist einfacher, da es dort keine Töne gibt, allerdings wird die Sprache umso schwieriger, umso mehr man sich mit beschäftigt ^^

Und nun zur Reise. Wir kamen um ca. 15 Uhr in Tokio an, wo wir uns am Anfang etwas schwer taten mit dem U-Bahn Plan, da dieser nicht komplett staatlich ist, sondern von mehreren Betreibern unterhalten wird, was das Zahlsystem etwas verkompliziert.

Ja wie ihr sehen könnt ist er ähnlich komplex wie in Beijing. Aber keine Angst, es gab auch noch einen in dem die Stationen in unserer Schrift dort standen ;-)

Wir reisten übrigens nur zu fünft, da Fabian, Sophia und Jan einen anderen Reiseplan für Japan hatten als wir, der sich aber dauernd änderte, deshalb kann ich dazu recht wenig sagen ^^

Die erste Nacht wollten wir in einem Kapselhotel übernachten, da es mal was anderes ist. Dieses wird oft von Geschäftsleuten benutzt wenn sie mal einen über den Durst getrunken haben (wurde mir gesagt) ^^

Und so sahen diese luxuriösen Kapseln dann aus. Drin geschlafen hat man eigentlich ganz gut, aber die Art in einem Hotel zu verweilen ist echt nicht komfortabel. Man muss seinen Koffer in Spinte sperren, die auch noch eine teure Gebühr kosten und das "Bad" war ein Spabereich. Der war allerdings cool, nur zum "Duschen" war er etwas unpraktisch.

Wir sind dann Abends noch etwas Essen gegangen und haben uns noch einen Tempel in der Nähe angeschaut.

Den restlichen Abend haben wir dann im Hotel (zuerst in der Lobby und dann im Spabereich) verbracht. Dort haben wir dann auch noch ein paar Australier und eine Deutschen kennen gelernt.

Am nächsten Morgen mussten wir dann um 10 Uhr auschecken und das Hotel wechseln. Gott sei Dank war das andere Hotel nur ein paar 100 m weiter. Also haben wir schnell die Koffer abgeladen und sind weiter gegangen. Wir haben uns dann mit Markus, dem anderen Österreicher in der Stadt getroffen. Er ist schon ein paar Tage länger in Tokio gewesen. Doch blöderweise ging seine Bankkarte nicht und er stand ohne Geld in Tokio ^^

Dort wollten wir dann zum Kaiserpalast....dieser hatte aber leider am Freitag geschlossen

Naja...dann sind wir halt einfach so ein bisschen durch die Stadt gelaufen. Der Kaiserpalast ist nämlich in einer Gegend die viele Hochhäuser hat und dieses Großstadtfeeling war auch ganz cool

Wir sind dann als nächstes nach Shibuya gefahren. In diesem Viertel ist nämlich die weltberühmte Kreuzung die man vllt schon öfters mal im Fernsehen gesehen hat.


Bei einer Grünphase passieren die Kreuzung bis zu 15.000 Menschen in alle Richtungen. Und es ist voll witzig, das es beim Überqueren scheinbar kein System gibt. Aber seht selbst:


Danach sind wir dann noch in eine kleine japanische Bar und haben Sake getrunken. Was wir nicht wussten....es gibt 2 verschiedene Arten von Sake. Eine Variante mit 15-20% und eine andere mit 40% Alkoholanteil. Wir entschieden uns für die schwächere Variante, die beim ersten Trinken wie ein schlechter Obstler schmeckte....also nicht besonders toll. Aber nach weiteren Becherchen schmeckte er zunehmend besser.

Und so sah das dann aus. So richtig schön traditionell ;-)

Am nächsten Tag sind wir frühs zum Fischmarkt in Tokio gegangen, der der größte der Welt ist. Da wir aber keine Lust hatten um 3 Uhr aufzustehen um eine der wenigen freien Besuchertickets zu bekommen, entschieden wir uns erst um 9 Uhr dort hinzufahren, wenn die Auktionen schon vorbeisind. Vor dem Fischmarkt war dann ein ganzer Block voller Stände die allerlei anboten.


Das hier ist ein Tunfischkopf. Anhand meiner Hand im Bild kann man sehen wie groß diese Fische sind.


 Und hier zerlegen 2 Männer gerade einen Tunfisch. Dafür gibt es ganz spezielle Techniken, sodass am Ende kein Fetzen Fisch nicht verwertet wird. Nachdem die anderen 4 dann noch Sushi essen waren sind wir zum Goverment Building gefahren, da es eine Aussichtsplatform im 54 Stock hat die um sonst ist. Und von dort aus hat man einen schönen Blick über die Stadt und kann bei gutem Wetter sogar den 100 km weit entfernten Mount Fuji (Fujiyama) sehen. Und da wir mit dem Wetter wirklich immer Dusel hatten, war auch an diesem Tag kein Wölkchen am Himmel :-D


Leider ist meine Kamera zu schlecht um aus dieser Entfernung ein Bild vom Mt. Fuji zu machen, aber da über den Bergen ein leichter Dunst hing, konnte man ihn mit bloßem Auge gerade so sehen.

Als wir ankamen sind 2 andere gerade in unser Zimmer (ein Achter-Schlafsaal) eingecheckt. Ein Deutscher und ein Finne die in Seoul studieren. Und als ich den Deutschen fragte woher er denn kommt, da man anhand seiner Aussprache und Wortwahl schon erkannt hat, das es ein Franke sein musste, sagte er er komme aus Schraudenbach. Für die, die das nicht kennen, das Dorf liegt ca. 15 min von meinem entfernt. Und er war mit meinem Nachbarn in einer Klasse auf der Realschule.
Wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit, das ich in Tokio jemanden treffe der Bühler-Münster kennt?! ^^

Nun gut....am Abend kamen dann auch die anderen, sprich Sophia, Jan, Fabian und Markus, zu uns ins Hotel. Unserer netten Truppe schlossen sich dann auch noch 2 Australier und ein Japaner an.

Doch der Ausflug nach Roppongi (dem Weggehviertel in Tokio) wurde weniger spektakulär als erwartet. Da der Club zu dem wir wollten nicht so wirklich auffindbar war und uns alle möglichen Leute auf der Straße sagten, das er geschlossen sei, war ein kunterbuntes Durcheinander die Folge. Anstatt in eine Bar oder einen Club zu gehen, standen wir nur auf der Straße. Jeder ging mal in eine andere Richtung und so dezimierte sich die Gruppe bis Jan und ich, nach dem wir eine grüne Ampel passierten hatten, alleine da standen. Jegliche Bemühungen unsererseits den Rest wieder zu finden, waren allerdings zwecklos. Also beschlossen wir einen McDonalds aufzusuchen, da wir Hunger hatten u es nachts ziemlich kühl wurde.

Doch leider sind wir nach stundenlangem Laufen immernoch nicht auf einen offenen McDonalds gestoßen....tz und sowas nennt sich Weltmetropole. Naja irgendwann war es dann schon 5 Uhr und die Metro machte wieder auf. Und da trafen wir dann Peter mit den 2 Australier. Jan fuhr dann heim und wir anderen 4 fanden dann doch noch einen Mc.

Naja....immerhin hab ich noch ein schönes Foto vom Skytree (der hohe Turm links) hinbekommen als wir heimgelaufen sind.

Am Sonntag ging dafür dann nicht viel wie ihr euch vorstellen konntet....den haben wir fast komplett verschlafen.

Mittwoch, 27. November 2013

Hualien Tag 2 - Roadtrip

So.....am Samstag stand der Roadtrip auf dem Plan. Und um euch mal ein bisschen in Roadtrip-Stimmung zu versetzen.....bitte auf den Link klicken ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=TyyNlxiMDB8

Da jetzt alle in der richtige Stimmung sind, kann es ja los gehen.

Da der gestrige Tag ja sehr regnerisch war und man sowas auf einem Scooter ja mal gar nicht gebrauchen kann, hofften wir natürlich, dass das Wetter mitspielen würde, da wir sonst ein kleines Problem hätten.

Aber keine Angst.....ich war ja zur Stelle, denn ich habe eine Geheimwaffe gegen schlechtes Wetter.

*Trommelwirbel*.........................................meinen Regenschirm ^^

Jetzt denkt ihr: WOW....was für ein Idiot. Natürlich schützt ein Regenschirm gegen Regen. Ja da habt ihr recht. Doch mein Regenschirm funktioniert ganz anders als der Ottonormalschirm.

Das ledigliche Mitführen meines Regenschirms sorgt schon dafür das es nicht regnet. Als erstes hat es mich nur geärgert, das ich meinen Schirm immer umsonst mitgenommen habe. Auch wenn das Wetter noch so bescheiden war....sobald ich meinen Schirm dabei hatte, brauchte ich ihn auch nicht.

Die Daten sprechen für sich.

Und es kam wie es kommen musste.....bomben Wetter an diesem Tag. Nix zu danken Mitreisende ;-)


Wir fuhren von Hualien los und sind dann die Küste hinunter bis nach Sanxian gefahren, was eine Strecke von ca. 110 km entspricht.

Da wir aber nicht wirklich einen Plan hatten, bis auf das oben genannte, sind wir halt einfach mal ab 10 Uhr losgefahren und haben einfach bei schönen Plätzen angehalten.

Nach wenigen Kilometern haben wir gleich mal angehalten um das Meer zu fotografieren. Denn die Wellen waren atemberaubend schön. Warum gibts sowas in Deutschland eigentlich nicht? :-(

Mist...und wieder keine Badehose dabei ^^

Danach führte uns die Straße allerdings etwas von der Küste weg und wir fuhren durch mehrere Tunnel und über ein paar kleinere Berge. Oben angekommen bot sich uns dann dieser Ausblick.

Schaut aus wie im Paradies....könnte auch auf Hawaii sein ;-)

Nun gut was will ich jetzt groß zu unserer Route sagen....wir kamen halt wieder an die Küste und hielten beim nächsten Aussichtspunkt an, wo wir ein Gruppenfoto machen lassen haben.

Der Stein rechts im Bild nervt allerdings etwas....wenn man die Fotos nicht alle selber macht ^^

Und das Wasser, es war so schön blau....hach am liebsten wär ich einfach rein gesprungen

Laut Jans Reiseführer sollte man unbedingt nach "Shitiping" ....hi hi hi....da steht "Shiti" ^^

Und ich muss sagen....der Reiseführer hatte recht. Top Aussicht! Und der Park war auch richtig geil angelegt.

Aber eigentlich sollte man nicht deswegen hin, sondern wegen den Steinterrassen.

Da sind sie auch schon....und wie man sieht wird das Wetter immer besser

Die Felsen sahen wirklich cool aus. Das Gestein hatte einen ganz eigenen Charakter.

Könnte auch ein Satellitenbild vom Mars in schwarz-weiß sein oder?! ;-)

Da hockt das faule Pack und genießt die Aussicht während ich den Fels runterklettern kann um ein Foto zu machen...tzzzz ^^

Und weil es da so schön war, verweilten wir dort auch fast 1,5 h ohne es großartig zu merken o.O

Da bewahrheitet sich das Sprichwort: "Stille Wasser sind tief" :-D

Und nachdem das Fotoshooting der Österreicher endlich rum war, konnten wir auch weiter fahren ^^

Hier ein Bild das ich von einer Brücke aufgenommen habe. Endlich mal ein Fluss der auch richtig Wasser führt

 Um dieses Monument zu erklären hab ich mal eine Grafik eingefügt. Hierbei handelt es sich um den Punkt in Taiwan, durch den der nördliche Wendekreis des Krebses verläuft.

Was man auf der Karte allerdings nur bedingt sieht, ist das die obere rote Linie genau durch Taiwan läuft. Und diese Linie markiert die tropische Klimazone. Mit anderen Worten: Taiwan liegt in 2 verschiedenen Klimazonen...ist ja auch kein Wunder bei so einem riesigen Land ;-)

Deshalb ist es in Kaohsiung auch immer etwas wärmer wie in Taipei, da Kaohsiung noch tropisches Klima hat und Taipei schon subtropisches.

Und damit man auch genau sieht wie dick diese Linie ist, die die Klimazonen trennt, hier noch ein Bild von der Seite ;-)

Kurzzeitig sind wir mal nach rechts abgebogen und etwas bergaufwärts gefahren. Mal was anderes wie die ganze Zeit nur Küstenlinie....nicht das es langweilig wird ;-)


Aber das war nur ein kurzer Ausflug...Meer ist doch viel schöner. Also ab zurück an die Küste



Auf diesem Fels steht übrigens der Domi. Da kann man mal sehen was das für ein Kawenzmann ist, dieser fette Stein.

Für alle Spaceball-Fans.....und für alle anderen, darf ich vorstellen: Lord Helmchen ^^

Die nächste Station war dann schon Sanxiantai....wo wir uns die 8 Bogen-Brücke anschauen wollten.


Ich hab sie sicherheitshalber mal aus weiter Ferne geknipst, nicht das man das von nahem nicht mehr so gut sieht ^^

Ist schon witzig wie der Winkel ein Bild verzerren kann. So wirkt sie gar nicht mehr sooo toll

 Hier sieht man wieder schön das hellblaue Wasser, das echt der Wahnsinn ist. So hab ich mir das vorgestellt :-D

Man kann sogar richtig durchs Wasser schauen, da es so schön klar ist

Leider war es zu diesem Zeitpunkt schon etwas später....so kurz vor 17 Uhr und das Wetter war leider auch nicht mehr so toll wie vorher in Shitiping. Und da es demnächst dunkel werden würde, sind wir dann wieder aufgebrochen und haben uns auf den Heimweg gemacht.

Denn wir hatten ja noch 110 km per Scooter zurück zu legen. Und mir tat eh schon der ganze Rücken weh. Aber dieser Tag war definitiv die Rückenschmerzen wert.
Kurz vor Hualien ist dann Domis Scooter einfach ausgegangen. Scheinbar sind die Scooter für so lange Reisen nicht beansprucht. Vielleicht lag es aber auch an seiner Mitfahrerin Sophia....die in letzter Zeit kein gutes Karma in Bezug auf Fortbewegungsmittel versprüht ^^

Eine unbeschreiblich schöne Landschaft kombiniert mit tollem Wetter hat den Tag echt zu einem Highlight gemacht.

Wir waren dann um 20 Uhr daheim und beschlossen am nächsten morgen schon früh mit dem Zug heimzufahren, da wir nicht wussten was wir sonst Sonntag noch großartig in Hualien machen sollten.

Also sind wir am Sonntag um 5 Uhr aufgestanden um mit dem Zug um 6:08 Uhr nach Kaohsiung zurück zu fahren und kamen dann dort um kurz nach 11 Uhr wieder an.

Dienstag, 26. November 2013

Hualien Tag 1 - Die Taroko Schlucht

Dieses Mal war unsere Gruppe etwas kleiner, da Fabian und Philipp nicht an der Reise teilnahmen. Denn Philipp war mit seiner Schwester in Hongkong und Fabian....nun ja, er musste notgedrungen das Land verlassen, zwecks Visumsverlängerung, also musste er auch mit ^^

Bleiben also noch die 3 Österreicher und Jan, Sophia und ich, die mit dem Zug nach Hualien aufgebrochen sind.

Um euch mal zu veranschaulichen wo dieses 110.000 Einwohnerkaff eigentlich liegt, hab ich euch mal eine Karte reinkopiert. Wie ihr sehen könnt liegt Hualien an der Ostküste und ziemlich weit weg von Kaohsiung. Da das Landesinnere fast ausschließlich aus einem riesen Gebirge besteht gibt es leider keine direkte Zugverbindung. Die Bahnlinie geht einmal komplett an der Küste entlang. Was eine 5 stündige Zugfahrt als Konsequenz hatte.....yippie!!! Hatte ja eh nix vor -.-

Als wir dann am Abend ankamen wurden wir bereits am Bahnhof erwartet und zum Hotel gebracht.

Da wir 6 Personen waren und es zwei Zimmer gab, mit jeweils 2 Doppelbetten, musste wieder mal das Los entscheiden, welche 2 Glücklichen ein Doppelbett für sich haben durften und wer zu viert im anderen schlafen musste.

Und was soll ich sagen......GOT IT ;-)

Darf ich vorstellen.....Jan und mein Zimmer :-D

Davon hat Jan schon geträumt seit er ein kleines Mädchen war ^^ Einfach nur traumhaft.

Am Abend haben wir dann gleich noch eine Tour für Samstag gebucht. Ein Fahrer hat uns dann den ganzen Tag quer durch die Taroko-Schlucht gefahren, die direkt neben Hualien liegt und ein "must see" in Taiwan ist.

Tja....aber leider kann man ja nicht immer Glück haben und so kam es das am Samstag den ganzen Tag immer wieder geregnet hat. Dabei wussten wir doch schon fast nicht mehr wie Regen aussieht, das es ja in Kaohsiung eigentlich nie regnet.....dämliches Hualien ^^

Erster Halt war an einer Brücke die über einen der unzähligen Flüsse führte, die durch die Schlucht verlaufen. Und was an den Flußbetten auffiel, das sie alle ziemlich breit waren. Bei Taifunen fassen die Flüsse wohl jede Menge Wasser.



Und weil man sich das ja immer so schlecht vorstellen kann, hier einmal ein kleines Referenzbild ;-)


Ziemlich mittig im Bild läuft ein Mann mit einer orangen Jacke durch das Flußbett. Den Hund den er bei sich hatte, erkennt man leider nicht.

Als nächstes sind wir dann zu einem Fußweg gefahren, der teilweise in den Fels geschlagen wurde um an einer der Schluchten entlang laufen zu können.

Hier im Bild unsere 3 Freunde aus dem Süden: Peter, Domi und Fabienne

Hier kann man schön erkennen das wir unter dem Fels gelaufen sind, was zugegebenermaßen zwar teilweise etwas eng war, zumal die Höhe nicht europäerfreundlich war, aber dafür vor dem Regen geschützt hat.

Wie man schön sieht ist der Pflanzenwuchs an den Felsen ziemlich cool, das es zwar so was alpenmäßig hat mit den Bergen, aber durch die tropischen Pflanzen doch eine ganz anderen flair hat.

Weiter entlang der Schlucht wurde es irgendwann etwas flacher, so das man ins Flußbett laufen konnte. Allerdings hatte der Fluss relativ weniger Wasser.

Aber das geile an so Bergflüssen ist, dass das Wasser kristallklar ist. Und es war nicht mal so kalt wie man es erwarten würde. Also in Münster gibt es kältere Gewässer ;-)

Und natürlich darf ein Fotoshooting in so einer super Landschaft auch nicht fehlen. Falls Sophias Arzt das hier sieht: Ja ich weiß das sie mit ihrem Knöchel nicht durch solches Gelände laufen soll. Ich hab versucht sie aufzuhalten, aber sie wissen ja bestimmt wie Frauen so sind wenn sie sich was in den Kopf gesetzt haben ;-)

Da denkt man sich: Hey....der fotogeile Fabi ist gar nicht dabei. Endlich kann man mal in Ruhe Bilder von der Landschaft machen....schon taucht der nächste Fotocrasher aus dem Nichts auf ^^

Danach gings weiter zu....*Trommelwirbel*...... noch einer Schlucht :-P

Die aber sehr bekannt ist, das sie echt ziemlich klasse aussieht. Apropos klasse Aussehen....wir haben dort dann so "Bauarbeiterhelme" bekommen, wegen den herunterstürzenden Felsbrocken. Man sahen wir "fesch" aus (um es mal auf österreichisch zu sagen) ^^

Die nette junge Dame rechts im Bild war unsere Dolmetscherin. Da unser Fahrer nur chinesisch sprechen konnte. Wir staunten nicht schlecht als sie uns erzählte das sie 24 Jahre alt ist. Sah leicht jünger aus ^^

Na kann man das noch toppen?! 80er Jahre Style Regenjacke mit Bart und Bauarbeiterhelm....
I´m sexy and I know it ;-)

Die Straßenführung war teilweise auch recht witzig angelegt. Mal ist man direkt an der Schlucht gefahren, mal durch einen Tunnel, dann mal nur durch ein Loch im Fels. Das hat bestimmt ewig gedauert, da eine vernünftige Straße durch die Schlucht zu bauen. Respekt an die Taiwaner!

Die Felsen die im Flußbett liegen sind extrem riesig gewesen. Jeglicher Versuch den Jan als Referenzpunkt runterzuwerfen ist allerdings gescheitert :-(

Dann ging es weiter zu einem Pavillion der auf einem kleineren Felsen stand, neben dem eine Hängebrücke angebracht war.


Schaut ein bisschen aus wie in Indiana Jones ^^ Von der Brücke aus hatte man einen tollen Ausblick in die Schlucht und auf den Fluss

Hier kann man einmal etwas weiter blicken, da die Felsen an den Seiten nicht ganz so hoch sind.

Der Jan, dieser alte Rebell....dieser Gesetzlose. Denn wenn wir ehrlich sind....er hatte überhaupt keine Erlaubnis O.O

 Und weil gerade bei komischen Fotos sind....hier noch schnell ein Assassinenfoto

Ihr denkt jetzt vllt: Man schaut die zarte Sophia da aber grimmig, das passt ja gar nicht zu ihr.
FALSCH gedacht. Sophia....oder wie wir sie nennen: "The incredibale Sophia"

Wie ich bereits erwähnt habe, wurde wir ja von einem Chauffeur durch die Schlucht gefahren. Dieser hatte einen VW Transporter. Und der gute Herr hat uns immer stehts die Türen aufgemacht. Doch einmal unachtsam und schon ist es passiert. Sophia geht zur Kofferraumtür um diese aufzumachen. Resultat: Türe ist immernoch zu, aber dafür hatte sie das VW Emblem vom Transporter in der Hand. Ich glaube ich übertreibe nicht, wenn ich sage, das wir alle von Glück reden können, das sie nicht gleich die ganze Tür mit rausgerissen hat ^^

Aber immer diese Billigware aus fernen Ländern die am anderen Ende der Welt produziert werden. "Made in Germany" stand glaub ich drauf.....so ein Gelumpp. Da lobe ich mir die KYMCO Roller....Qualitätsware aus eigener taiwanesischer Produktion. Da weiß man was man hat. Sophia-proof ;-)

Es ging dann weiter zu einen kleinen Tempel der an einen Wasserfall gebaut wurde.


Beim Tempel konnte man dann noch weiter den Berg hochsteigen und zu weiteren kleineren Gebäuden gelangen.


Hier sieht man rechts im Bild das erste der zwei Gebäude. Blöderweise aber nicht den unteren Tempel -.-

Es soll auf jeden Fall veranschaulichen das es ein Stück den Berg hoch ging ^^

Da war der Rest so langsam beim Aufstieg das ich sogar Zeit hatte sie dabei zu fotografieren ^^

Oben angekommen hatte man eine geile Aussicht, trotz des Nebels, der die ganze Schlucht in seinen Schleier hüllte. Auf dem Bild sieht man ein gelbes und ein orangenes Fahrzeug. Das sind zwei große Busse. So sieht man mal wie groß die Berge wirklich sind, da sie ja so winzig auf den Bildern aussehen.

Zum Schluss gibt es noch ein paar Bilder von den Bergen, in denen sich die Wolken schon gefangen hatten.

Die 3 Österreicher konnten meine Faszination für die Berge, Schluchten und Täler wohl nicht so ganz nachvollziehen. Aber die kommen ja auch nicht vom flachen Lande wie ich ^^

Ich hätte es gern mal gesehen wie die Tarokoschlucht mit klarem Himmel gewirkt hätte. Zwar hatten die tiefen Wolken, die sich durch die Berge schlängelten, auch ihren Reiz, doch wäre die Aussicht und die Atmosphäre mit klaren Himmel wohl noch schöner gewesen.

Zu guter letzt hat uns der Fahrer dann noch zur Küste gefahren, wo wir einen atemberaubenden Blick auf den Pazifik hatten.

Durch die sehr steile Küstenlinie hat das Meer dort einen starken Kontrast, was es extrem genial aussehen lässt.

Und der Wellengang war auch nicht von schlechten Eltern. Ich weiß nicht ob es das ganze Jahr solche Wellen an der Ostküste gibt oder ob es jetzt, da es langsam Winter wird, der Wellengang zunimmt. Auf jeden Fall war ich hell auf begeistert ;-)


Man ich stehe auf solche Wellen


Am Liebsten wär ich sofort reingesprungen. Aber dort war schwimmen verboten, da die Wellen wohl lebensgefährlich sind.
Und außerdem hatte ich ja eh keine Badehose dabei -.-


Naja...ein Badestrand war es ja ohnehin nicht. Hier sieht man noch mal ein Bild von der Küstenlinie.
Die Bilder wurden übrigens nördlich von Hualien aufgenommen.

Am nächsten Tag war ein Roadtrip von Hualien Richtung Süden mit Scootern geplant. Aber dazu demnächst mehr ;-)