Samstag, 7. September 2013

Badetag

Gestern ist nicht viel spannendes passiert. Wir hatten wieder einen Pflichttermin in der NFKUST, die anderen haben sich ein paar Matratzen gekauft und Fabian hat endlich einen funktionierenden Roller bekommen.
Abends haben wir dann noch einen weiteren Österreicher kennengelernt. Sein Name ist Markus und er ist erst seit 2 Tagen in Kaohsiung und wohnt ebenfalls bei uns im Wohnheim und im 8. Stock. Nur 6 Zimmer weiter wie die anderen Österreicher. Gestern haben wir dann abends mit den Österreichern noch ein paar Bierchen gezischt und sie etwas näher kennen gelernt.

Heute wollten wir mal im Meer baden. Jetzt wo wir 3 intakte Roller haben, war dies auch leichter möglich. Leider mussten wir dazu durch halb Kaohsiung fahren. Da Kaohsiung leider etwas größer ist als Würzburg und ich mich selbst da schon des öftern verranzt habe, könnt ihr euch vorstellen, welche Schwierigkeiten wir hatten, den Weg dort hin zu finden.

Und wie die einheimischen Rollerfahrer hier fahren, ist echt übel. Man muss ständig aufpassen, das man mit niemanden kollidiert, da ich ja schon erwähnt habe, die Verkehrsregel eher grobe Richtlinien sind. Selbst die Polizei schert sich nicht großartig drum, wenn mal einer nicht nach den Regel fährt.

Nachdem wir nach ca. 1,5h Fahrt, das Meer erreicht hatten, war aber alles vergessen. Wir sind dann einen kleinen Pfad durch den tiefsten Dschungel gelaufen, der nur notdürftigt den Berg hinunter führte. Laut eines Einheimischen, sollten wir aber acht auf Schlangen geben, da es dort wohl ein paar gibt. Aber Gott sei Dank haben wir keine gesehen :-)



Als wir dann unten waren, sahen wir diesen Blick. Das kleine Männchen im Bild ist übrigens Fabian





Der Boden war zwar etwas steinig, aber teilweise war ein Sand zu sehen.




Der linke Mann im Bild ist übrigens Markus, den wir gestern kennen gelernt haben

Hier kann man gut erkennen, das der Strand auch Sand hatte. Allerdings waren im Meer ziemlich viele größeren Steine, was das rein und raus etwas erschwerte.






An den Felsen, die im Wasser waren, krabbelten ganz viele Krabben entlang. Teilweise waren sie sogar 10 cm groß

Irgendwas hats auch an Land gespült... wenn man einmal Greenpeace braucht, sind sie nicht da ^^



Das Wasser war richtig schön warm und es war keine Wolke am Himmel. Perfektes Wetter fürs Meer. Auch wenn es kein richtiger Badestrand war. Der Ort ist wohl eher was für Einheimische, die dort teilweise ihre FKK auslebten.


Dann sind wir noch Essen gegangen, in einer Bar namens "Escape 41", die direkt am Meer war.
Allerdings gab es dort nicht wirklich was zu Essen für mich -.- Des Risotto, des ich mir bestellt habe, war nun ja...wie soll ich sagen..... ich habs größtenteils gegessen :-)


Von dort aus hatten wir auch einen atemberaubenden Blick auf die Sonne, die über dem Meer funkelte.
Als wir uns dann auf den Rückweg machten, wurde es langsam dunkel. Und dunkel in einer fremden 1,5 Mio. Stadt, bei einem heftigen Verkehrsaufkommen zu fahren, war alles andere als ein Zuckerschlecken.

Aber dennoch waren wir auf dem Rückweg viel koordinierter und es hat auch nicht mehr ganz so lange gedauert, bis wir endlich daheim waren.


Fazit des Tages: Geiles Wetter, tolles Meer, viel gecruise und eine starke Sonne.

Als wir am Strand ankamen, hatten wir schon rotte Arme. Die Sonnencreme, die wir dann draufmachten, verhinderte aber schlimmeres. Dennoch ist ein Rotstich deutlich zu erkennen.




Wir hatten wohl die Sonne etwas unterschätzt, da es nicht viel wärmer war als sonst. Doch scheinbar ist es doch ein großer Unterschied ob Wolken da sind oder nicht ^^

Freitag, 6. September 2013

Oh man, oh man wo bleibt der Scooter-Mann

Der gestrige Tag war wenig ereignisreich, deshalb wird der Blogeintrag wohl auch eine eher kürzere Form haben.

Da uns der "Scooter-Mann" den Tag vorher nur sagte, das er die Scooter morgen vorbei bringen würde und er uns kurz vorher einfach anruft, hatten wir keine andere Wahl als den Tag im Wohnheim zu verbringen und auf ihn zu warten. Leider ließ der werte Herr lange auf sich warten.

Um kurz nach 18 Uhr war es dann soweit und er kam mit einem LKW, der bei uns die Größe eines Sprinters hatte und lud die Roller ab. Fabian und Philipp waren Feuer und Flamme und konnten es kaum erwarten zu fahren. Umso größer war die Enttäuschung dann bei Fabian, als sein Scooter nicht ansprang.

Nun ja, jetzt hatten wir zu fünft, 2 Roller. Schon etwas unpraktisch....und unsere Mobilität war immer noch von Dritten abhängig. Wir fuhren dann erstmal tanken und sind danach noch Essen mit den Taiwanern gefahren.

Nach dem Essen sind wir dann auf das Campusgelände, auf dem unerwartet viele Jugendliche Basketball, Volleyball und Tennis in der Nacht gespielt haben. Dort sind auf allen Plätzen extra Flutlichter angebracht, die man für 10 NT$ benutzen kann. Schäger haben wir uns im Mädchenwohnheim ausgeliehen und dann haben wir ein bisschen Tennis gespielt.

Trotz meiner 7 jährigen Tennisabstinenz, hab ich dann doch ein paar Spiele gewonnen. Und nein, nicht gegen Anfänger, sondern gegen Fabian der ein paar Jahre gespielt hatte und Jean (einer Taiwanerin, die regelmäßig Tennistraining hat). Lediglich im Doppel mit Sophia, haben wir uns Fabian und Jean beugen müssen. Aber noch ist nicht alle Tage, wir spielen wieder, keine Frage.

A new star is born :-P

Wenn ich mir des Bild so anschaue, wundert es mich nicht das wir das Doppel verloren haben. Die Schlägerhaltung ist echt miserabel.

Was auch erwähnenswert war, das um die Fluglichtmasten ziemlich viele Fledermäuse geflogen sind. Sah ganz amüsant aus. Vor allem, weil sie oft ziemlich tief geflogen sind. Rein theoretisch hätten wir so manche Fledermaus mit dem Schläger treffen können, so tief flogen sie.

Viel mehr haben wir gestern eigtl nicht gemacht.

Donnerstag, 5. September 2013

Vertrautes Heim, Glück allein!

Auf Nachfrage einer jungen Dame, schicke ich hier mal ein paar Bilder zu meiner luxuriösen Wohnung...oder sollte ich besser Loft sagen?! :-D

Dieses Bild erwartet einem, wenn man in meine Wohnung bzw. Zimmer hinspaziert. Schlicht in weiß gehalten, wie ich es ja schon gewohnt bin ;-)





Wenn man dann nach links geht, da man vielleicht aufs Klo muss, erhält man diesen atemberaubenden Anblick. Und so mancher überlegt sich dann, ob es vielleicht doch nicht SOOOO dringend ist ^^ Nahaufnahmen erspare ich euch mal ;-)


Das  hier ist der "Hauptraum" :-P Viel zu sehen gibts allerdings nicht. Der wird eh nur zum Schlafen und LAN-Zocken und Blogschreiben verwendet.




Das ist meine Steinplatte...ähhh mein Bett. Wir ihr sehen könnt, hab ich mittlerweile 2 Matratzen, da ich auf einer nicht schlafen konnte. Im oberen Bild sieht man nämlich, das die Betten keinen Lattenrost, sondern eine Holzplatte haben. Da hätte ich auch gleich auf dem gefliesten Boden schlafen können -.-




Das Zimmer hat ein Regal, was für Krimskrams und Sochen ganz praktisch ist. Der Schrank steht gegenüber von Regal und Schreibtisch.





Hier noch 2 Bilder von den Wänden. Der Putz ist rissig und schaut eher aus wie ein getrockneter Wasserlauf in Afrika. So sieht übrigens die ganze Wand und auch die Decke aus.

Zum Schluss noch ein paar Bilder die meine Aussicht vom Balkon wiederspiegeln sollen.


Direkt gegenüber sieht man weitere Wohnungen. Hier erkennt man gut, wie meine Wohnung von außen aussieht.  
 Wenn man den Kopf dann nach links dreht, wird die Aussicht schon besser. Des ist das einzig gute am 8ten Stock. Links im Bild sieht man den Balkon von Philipp.


Dieses Bild ist ein Zoom vom oberen Bild und zeigt den Westeingang von der NFKUST. Es soll verdeutlichen wie nah wir an dem Campusgelände wohnen.

So ich hoffe ihr konntet einen besseren Eindruck in unsere Zimmer und unseren Wohnkomfort gewinnen. Aber so schlecht wie es auf den ersten Blick scheint, ist es eigtl. gar nicht :-)

Mittwoch, 4. September 2013

Keep rollin' rollin' rollin' rollin'

Gestern war es dann soweit. Die Ungeduld zweier Herrschaften (dessen Namen nicht genannt werden sollen, da sonst Fabi und Philipp evtl böse auf mich wären), endlich Roller zu holen, hat uns dazu gebracht nun doch auf eigene Faust quer durch Kaohsiung zu reisen, um den Rollerverleih auf zu suchen, den uns Marc vorgeschlagen hatte.

Ursprünglich wollten wir uns gestern mit Marc um 12 Uhr in der Stadt treffen, um dann mit ihm gemeinsam dort hinzufahren und alles abzuklären. Aber da der Trunkenbold den Abend vorher saufen war, füllte er sich nicht in der Lage Roller zu fahren.

Also...selber Prozedur wie immer. Auf den Bus warten; mit Bus zur MRT; mit MRT in  Stadt.
Was auf der Karte gar nicht so weit aussah, da es ja nur ein paar kleine Gassen und 2 Straßen waren, die zwischen der MRT-Station und dem Rollerglück lagen, waren wir guter Dinge.

Doch als wir uns endlich durch die erste der 2 Straßen gekämpft hatten, bei 30°C und zugeparkten Gesteigen, die wir in Schlangenlinenkurs durchwandern mussten, konnte die Freude nicht größer sein, als wir endlich die letzte Straße erreicht hatten und die Hausnummer 990 vor uns hatten.
Dumm nur wenn der Rollerverleih die Hausnummer 32 hat -.-

Endresltut: Einfacher Weg von MRT-Station zum Rollerverleih 5,2km. Da wir aber nicht gerade aus sonder immer zick zack laufen mussten, wohl eher 6 km.

Kaum angekommen, mussten wir feststellen, das der Herr des Hauses nicht da war. Also hatten wir eine Stunde Zeit, bis er wieder zurück kam. Also gings ans Essen suchen. Wir haben dann eine Bäckerei gefunden. Doch laut Google Maps sind wir hin u zurück auch noch mal 1,4km laufen.
Dann haben wir im Park unsere Bachwaren verdrückt und haben die Kinder noch etwas spielen lassen ^^





Die Scheiben haben sich gedreht. Einer der beiden hat es gekonnt, der andere nicht. Ich geb euch einen kleinen Tipp. Der, der es nicht gekonnt hat, trägt ein rotes T-Shirt :-P


Der nette Herr hat uns dann ein zum Glück ein ziemlich gutes Angebot gemacht. 1 Roller für 4 Monate, kostete pro Monat 2500 NT$. Wir hatten mit 3200 NT$ gerechnet. Zum Vergleich, die Österreicher, die vorgestern Abend angekommen sind, haben uns gestern erzählt das pro Roller für nur 4 Tage 1000 NT$ hingelegt haben.
Also haben wir mal 3 Roller für 4 Monate gemietet. Helme gabs gratis dazu.

Den Rückweg haben wir dann einen anderen Weg genommen. Es stellte sich heraus das es eine nähere MRT-Station gab, die nur 1,6 km weg war.

Am Central Park haben wir dann noch ein Restaurant aufgesucht. Leider war unsere erste Wahl, das deutsche Restaurant "Zuhause" nicht offen. Also sind wir thailändische Essen gegangen. Ist ja fast das selbe ;-)


Nach dem Essen, sind wir heimgefahren. Ich war ehrlich gesagt auch ziemlich im Eimer. Denn wir sind, wenn man die Strecke die wir fürs Abendessen noch zurückgelegt haben, mit einberechnet, ca 10 km durch die Stadt gelaufen. Wird Zeit das wir endlich diese Roller bekommen ^^


Dienstag, 3. September 2013

Erster Tag in der NKFUST

So heute waren wir zur Einführungsveranstaltung das erste Mal zu einem offiziellen Anlass auf dem Campusgelände.

NFKUST steht übrigens für: National Kaohsiung First University of Science and Technologies, falls sich das jemand gefragt hat ;-)

Auf dem Hinweg mussten wir noch zu Fuß laufen. Da der Campus ziemlich groß ist, und sogar durch eine Autobahn getrennt ist, war der Weg zum Gebäude A etwas weiter. Zur besseren Veranschaulichung hab ich hier mal die Karte kopiert.


Wie man auf dem Bild hoffentlich erkennen kann, ist der Campus in Westen (links) und Osten (rechts) geteilt, wie oben bereits erwähnt wurde. Unser Eingang zum Campusgelände ist die Straße die links in den Campus hinein führt (rechts von dem großen Gebäude am Sportplatz). Und wir mussten ins Administration Building. Nach der Einführung, haben uns unsere "Buddies" noch am Campus die wichtigstens Gebäude gezeigt, wie z.B. die Bibliothek oder das Logistikmanagement-Büro.

Da der Campus wie ihr sehen könnt riesig ist, gibt es überall gelbe Fahrräder, mit denen man innerhalb des Campusgeländes kostenlos fahren kann. Das macht die Fortbewegung um einiges einfacher und es ist viel bequemer zu reisen (dachte ich). Denn wie im letzten Beitrag schon erwähnt, gelten hier andere Größen als Standartmaß, was ich auch beim Fahrradfahren gemerkt habe.


Was hier nicht wirklich auf dem Bild zu erkennen ist, ist das die Fahrräder echt ziemlich klein sind. Ich kann zum Beispiel nur begrenzt Kurven fahren, da wenn ich zu arg einlenke, mit den Knien am Lenker hängen bleibe -.-
Denn meine Knie sind beim Fahren höher als der Lenker ^^ Ich versuche nochmal ein Bild seitlich von mir machen zu lassen, während ich fahre. Des schaut einfach nur so falsch aus.

Tja....als wir dann daheim waren, hieß es "Waschtag"....yeah. Man merkt erstmal was einem alles fehlt, wenn man wäscht. Und die supertollen Waschmaschinen haben uns auch die schwerste Entscheidung abgenommen: "Auf wie viel Grad sollen wir waschen?"

Die Antwort war einfach, den die Waschmaschinen haben einfach nur eine Einstellung. Und die lautet 30°C. Bei einer Raumtemperatur von 29°C ist das eine ultra Hitze für die Wäsche. Aber ich bin guter Dinge, das die Wäsche nicht auf Taiwangröße eingegangen ist.

Und als wir fertig gewaschen hatten, sahen unsere Zimmer dann ca. alle so aus:









Und wenn bei manchen, wie z.B. beim Jan, auch noch die Stange für den Duschvorhang fehlt, dann schaut das noch viel schlimmer aus ^^
Oh...und es wäre ja auch kein richtiges Waschen gewesen, wenn ich nicht eine ungerade Anzahl an Socken herausbekommen hätte -.-

Aber das gute an den Temperaturen hier ist, das die Wäsche ziemlich schnell trocknet. Ich hab gerade mal nachgeschaut. Also nach 4h ist bei mir alles trocken. Sowohl, T-Shirts als auch Jeanshosen. Aber es geht bestimmt sogar noch schneller.

Morgen wollen wir die Roller holen. Mal schauen ob es klappt. Und dann heißt es nur noch: Gott steh uns bei. Denn dann stürzen wir uns in den Verkehr. Ich hoffe das war das letzte Mal das ich das Wort "stürzen" verwenden muss :-)

Meer sehen :-D

Gestern war endlich mal ein Tag an dem sich die Sonne wieder blicken lies. Und zack gingen die Temperaturen wieder von den kühlen 25°C auf rasante 29°C hoch ;-) Ok, es war öfters mal bewölkt, aber ein schöner Tag. Deshalb entschieden wir uns zum Meer zu fahren.

Also ab an die Bushalte stelle und ab Metropolitan Park mit der Metro Richtung Meer. Wie quasi jedes Mal, mussten wir auch hier von der Metrostation noch ein paar Kilometer zu Fuß laufen.

Als erstes wollten wir ein ehemaliges britisches Konsulat am Berg in Richtung Meer ansehen. Allerdings war es dann doch nicht so spektakulär wie angenommen. Einfach ein altes verlassenes Ziegelsteinhaus.

Von dort aus hatte man allerdings einen schönen Blick aufs Meer. Das Konsulat hab ich nicht fotografiert, sowas sieht man in Deutschland auch.
Da es hier aber keinen Strand gab, sind wir wieder zurückgelaufen um mit einer Fähre auf eine Insel zu fahren, die vielleicht 200 Meter vom Festland entfernt liegt.

Auf dieser Insel gab es sehr viele Stände mit Meerestieren, die teilweise in sehr kleinen Aquarien zum Verkauf angeboten wurden.


Danach sind wir Richtung Meer zum Strand gelaufen. Da es teilweise schon windig war, hat das Meer schöne Wellen geschlagen, auch wenn Fabian die nicht so groß und toll fande wie ich ^^





Der Strand hatte schwarzen feinen Sand, der mal etwas anderes war. Es sah zwar etwas komisch aus, aber er war dennoch schön fein, wie man es von weißen Sandstränden auch kennt.

Allerdings hatte man am Strand noch deutlich die Auswirkungen vom Taifun gesehen, obwohl dieser uns ja nicht mal richtig erwischt hat. Der Osten Taiwans wurde dagegen richtig getroffen, wie man vielleicht aus den Nachrichten entnehmen konnte. Aber dennoch zur Veranschaulichung, was ein Taifun so anstellt, ein Bild vom Strand.



Gut zu sehen ist, das ziemlich viel Holz und Äste angeschwemmt wurde. Und dass das Meer da wohl etwas größere Wellen geschlagen hat, als gestern. Und das wohlgemerkt obwohl uns der Taifun ja nur gestreift hat.

Da die anderen 4 ihre Schuhe ausgezogen hatten um im Pazifik zu planschen, mussten sie ihre Füße wieder sauber bekommen. Zum Glück war ganz in der Nähe Wasserfontänen. Da sind dann Fabi und Philipp wie zwei kleine Kinder drin rumgesprungen.


Und hier ist das Ergebnis, wenn man versucht andere nass zu machen :-D


Zum Schluss wollten wir noch auf den Berg in der Nähe, um den Sonnenuntergang zu fotografieren. Allerdings hat uns die Sonne  ziemlich verarscht. Kaum waren wir den Berg hochgekrakselt, ist diese Ego-Sonne einfach hinten den Wolken verschwunden. -.-



Wie will man so denn bitte vernünftige Fotos machen?!

Danach sind wir wieder zurück aufs Festland und in die Metro gestiegen. Da Fabi, Jan, Philipp und Sophia lieber auf den Nachtmarkt wollten, anstatt in die Mall, hab ich mich an der Zweigestelle der beiden Metrolinien von ihnen getrennt. Kaum 2 min alleine in der Metrostation, wurde mir bereits ein Job als Halbtags-Englischlehrer für Vorschulkinder angeboten, den ich aber dankend abgelehnt habe.

Tja, da es in Taiwan wohl andere Größenverhältnisse gibt, als in Europa, bin ich jetzt wohl offiziell "Big in Taiwan". Denn ich habe verzweifelt versucht eine kurze Hose in der Größe L über meine Hüfte zu stülpen. Danach habe ich einmal mit 2L probiert, was wohl XXL entspricht, da ging sogar schon der Knopf zu...allerdings hatte ich in der Hose einen Bauch wie ein Schalkefan, dessen Hauptbeschäftigung aus arbeitslos sein und Biertrinken besteht. Tja, jetzt habe ich eine 4L-Hose und traue mich nichts mehr zu essen ;-)

Eine zweite Matratze musste ich mir auch noch kaufen, da die eine so dünn war, das gegen mein Bett fast alles...ja sogar mein gefliester Badboden weich erschienen. Jetz schlafe ich wie die Prinzessin auf der Erbse, aber es wengistens etwas erträgerlicher geworden.



Sonntag, 1. September 2013

Erkundung der Stadt

Guten Morgen Deutschland und der Rest der Welt, nach dem ich jetzt auch schon 21 Seitenaufrufe aus der USA (wohl die NSA) und sogar Leser in Korea habe.

Gestern sind wir einfach mal mit der MRT in die Stadt gefahren um sie uns näher anzuschauen. Einen wirklichen Plan hatten wir dabei aber erstmal nicht.

Doch man kann auch nur durch Rumschlendern viele interessante Dinge in Kaohsiung beobachten. Wie zum Beispiel diesen fast 1 zu 1 detailgetreuen Nachbau eines VW-Busses ;-) Sogar ein Surfboard war im Kofferraum



Und sogar einen deutschen Laden haben wir entdeckt:





Komischer Weise war aber um 15:30 Uhr, als wir dort ankamen schon das Beste Zeug weggekauft. So eine Frechheit :-P

In die Kategorie "anderes Land, andere Regeln", passt das Bild vom taiwanesischen Gefahrguttransport

Wir waren erst etwas geschockt das man Gas so fahrlässig transportieren kann, aber dann sahen wir den Helm auf den Gasflaschen und waren beruhigt. Saftey first wird hier doch groß geschrieben.

Nachdem wir dann nach einem Restaurant ausschau gehalten haben, des auch Bilder auf der Speisekarte hat, da wir mit bloßen chinesischen Zeichen, die aneinander gereiht sind, immer noch nicht soooo arg viel anfangen können, haben wir nach längerer Suche einen Laden gefunden. Doch als wir bestellen wollten, ist uns der Name "Stinky Tofu" aufgefallen. Das war uns dann doch etwas suspekt und wir sind weiter gegangen. Letzten Endes sind wir dann in einem Laden gelandet, der eine englische Speisekarte hatte.

Nach dem Essen haben wir uns kurzfristig entschlossen den Tuntex Sky Tower zu besuchen, da er nicht mehr weit entfernt schien. Dumm das manchmal den Schein trügen kann. Denn wir sind ca. noch 20 min gelaufen, bis wir endlich dort waren.


Wir hier auf dem Bild schön zu erkennen ist, war es noch hell als wir den Tuntex Sky Tower erreicht haben. Durch die etwas außergewönliche Konstruktion (in der Mitte ist ein Hohlraum), dachten wir das es wohl etwas komplizierter sein dürfte um bis nach oben zu gelangen.

Als wir rein kamen und zu den Fahrstühlen gingen, bestärkte dies unsere Vermutung. Man konnte nur bis in den 12ten Stock fahren.

Mich würde mal interessieren was in den Etagen 2-11 so ist ^^




Vom 12ten Stock sind wir dann in den 35ten gefahren, da es nur 2 Aufzüge gegeben hat. Einen der in der bis in den 25ten und einen der bis in de 35ten gefahren ist. Im 35 waren allerdings nur Mietwohnungen. Also sind wir vom 35ten wieder in den 12ten. Vom 12ten dann in den 25ten, in dem wir dann eine ganze Runde durchs Gebädue gemacht haben, um dann festzustellen, das es dort auch keinen Weg nach oben gibt. Nach dieser Odyssee sind wir schließlich wieder im 1 Stock gelandet.

Dort haben wir dann nach dem Weg gefragt. Und wie es sich dann herausgestellt hat, war der Weg zur Besucherzone im 74 Stock recht einfach. Wir sind bloß falsch abgebogen.

Der Eintritt hat 150 NT$ gekostet um ganz nach oben zu fahren. Jetzt hatten wir auch einen Highspeedlift

Das obere ist die momentane Höhe in Metern und das untere die Geschwindigkeit in M/min.
Wie man Interior des Fahrstuhls vielleicht sehen kann, ist er sehr edel gestaltet. Allgemein hat das ganze Gebäude sehr luxuriös gewirkt.

Als wir im 74 Stock ankamen, war allerdings schon dunkle Nacht und wir hatten den Sonnenuntergang leider verpasst. Wobei man den wohl durch die Wolken eh nicht gesehen hätte.

Der nächtliche Anblick von Kaohsiung war aber auch sehr ansehnlich.




Geplant ist irgendwann noch mal auf den Tuntex Sky Tower bei Tag und Sonnenschein zu gehen.

Zum Schluss waren wir noch etwas Einkaufen und auf einem Nachtmarkt der sich durch viele Gassen gezogen hat.

Hier noch ein kleines Poserbild von "Mr. Saubermann"